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ReDiCare - Relieving Distressed Caregivers. A Pragmatic Trial.

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Foto: Anne Günther/FSU

ReDiCare - Relieving Distressed Caregivers. A Pragmatic Trial.

Deutscher Arbeitstitel: BerTA – Beratung und telefonische Therapie für pflegende Angehörige.

Projektverantwortung
Prof. Dr. Gabriele Wilz & Dr. Klaus Pfeiffer

MitarbeiterInnen
Maximilian Diepold, M.Sc., Christina Theurer, M.Sc., Doreen Rother, M.Sc., Dipl.-Psych. Grit Stößel

Laufzeit
09/2017 - 08/2021

Förderung
Bundesministerium für Bildung und Forschung
Förderkennzeichen 01GL1702A-C
Fördervolumen 2.436.776 Euro

Kurzbeschreibung

In Deutschland leben gegenwärtig etwa 2,6 Mio. pflegebedürftige Menschen. Die Mehrzahl der pflegebedürftigen Personen wird bisher zu Hause gepflegt, ein Großteil in ländlichen Regionen. Dabei hat die Pflegebedürftigkeit nicht nur unmittelbare Folgen für den zu Pflegenden selbst, sondern ist vor allem auch für die pflegenden Angehörigen eine besondere Herausforderung und mit erheblichen Belastungen verbunden.

Im aktuellen Forschungsprojekt BerTA wird im Rahmen einer randomisierten und kontrollierten Studie eine gestufte Unterstützungsmaßnahme, angeboten durch die Pflege- und Krankenkassen, evaluiert, die speziell auf die Sorgen und Belastungen von pflegenden Angehörigen zugeschnitten ist. Gemeinsam mit der Robert-Bosch-Gesellschaft für medizinische Forschung, den Universitäten Ulm, Esslingen und Stuttgart sowie der AOK Bayern und Baden-Württemberg werden zum einen die Wirksamkeit der Intervention untersucht und zum anderen wie diese perspektivisch im Gesundheitssystem verankert werden kann.

Der Umfang der Unterstützung orientiert sich am Bedarf der pflegenden Angehörigen und beinhaltet ein gestuftes Vorgehen. Studienteilnehmende erhalten zunächst eine spezielle problemlöseorientierte dreimonatige Pflegeberatung (PLIP) durch ihre Krankenkasse. Dabei vermitteln die dazu geschulten Pflegeberater den Teilnehmenden systematische Problemlösestrategien zu schwierigen Situationen im Pflegealltag. Teilnehmende, die darüber hinaus noch Unterstützungsbedarf haben, bearbeiten in insgesamt 12 Telefongesprächen über 6 Monate hinweg mit einer psychologischen Psychotherapeutin weitere Themen. Dabei wird auf die Ergebnisse und Erfahrungen aus den Vorgängerprojekten zu Angehörigeninterventionen (Tele.TAnDem) zurückgegriffen. Themen wie beispielsweise der Umgang mit Verhaltensauffälligkeiten des Pflegebedürftigen, die soziale Isolation oder das Nutzen von Hilfsangeboten, der Umgang mit belastenden Emotionen und Gedanken sowie das Wahrnehmen eigener Belastungsgrenzen stehen hierbei im Fokus.

Die Hälfte der pflegenden Angehörigen wird zufällig einer reinen Befragungsgruppe zugeordnet, die wertvolle Informationen zu wichtigen Themen der Pflege sowie eine Aufwandsentschädigung für die Teilnahme an der Studie erhält und Unterstützungsangebote der Regelversorgung wahrnehmen kann. Der Vergleich zwischen Interventions- und Kontrollgruppe ermöglicht die Evaluation des Unterstützungsangebots hinsichtlich der Verbesserung der Lebensqualität der pflegenden Angehörigen.

Kontakt

Weitere Informationen zum Projekt BerTA der FSU Jena: berta@uni-jena.de

AnsprechpartnerInnen:

M.Sc. Maximilian Diepold

Tel.: +49 3641 9-45976
maximilian.diepold@uni-jena.de

Semmelweisstraße 12
07743 Jena

Sprechzeiten:
Dienstag: 13:00-14:00 Uhr
Donnerstag: 09:00-10:00 Uhr

Zum Mitarbeiterprofil

 

M.Sc. Doreen Rother

Tel.: +49 3641 9-45974
doreen.rother@uni-jena.de

Semmelweisstraße 12
07743 Jena

Sprechzeiten:
Dienstag: 13:00-14:00 Uhr
Mittwoch: 10.00-11.00 Uhr
Donnerstag: 09:00-10:00 Uhr

Zum Mitarbeiterinprofil

 

Dipl.-Psych. Grit Stößel

Tel.: +49 3641 9-45973
grit.stoessel@uni-jena.de

Semmelweisstraße 12
07743 Jena

Sprechzeiten:
Dienstag: 13:00-14:00 Uhr
Donnerstag: 09:00-10:00 Uhr

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